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Ausschreibungen und Vergaben

Die Stadt Radevormwald kann nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen frei entscheiden, welche Firma oder welcher Anbieter einen Auftrag bekommen soll. Sie ist vielmehr an eine Reihe von Vorschriften gebunden. Eine Auftragsvergabe kommt in der Stadt immer dann vor, wenn eine Leistung eingekauft werden soll (z.B. der Bau eines Kanals oder einer Straße, die Dachsanierung von öffentlichen Gebäuden, der Neubau von Schulen und Kindergärten, die Beauftragung von Architekten und Ingenieuren aber auch beim Kauf von Reinigungsmitteln und Büromaterial).

Die Vergabe von Leistungen bei der Stadt Radevormwald richten sich neben den allgemeinen haushaltsrechtlichen Bestimmungen und dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) insbesondere im Baubereich nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB), im sonstigen Liefer- und Leistungsbereich und im Bereich der freiberuflichen Leistung der Vergabeverordnung (VgV) bzw. der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL), soweit nicht im Einzelfall weitere spezielle Normen des europäischen Vergaberechtes zu beachten sind, wenn bestimmte Betragsgrenzen (die sogenannten Schwellenwerte) überschritten werden. Da müssen neben den zuvor aufgeführten Vorschriften weitere gesetzliche Vorgaben beachtet werden, die in besonderen Teilen der vorgenannten Vergabe- und Vertragsordnungen (VOB und VOL) aufgeführt sind.

Grundsätzlich kann eine Vergabe in drei verschiedenen Verfahren erfolgen. In Form der öffentlichen Ausschreibung, der beschränkten Ausschreibung oder der so genannten freihändigen Vergabe von Leistungen. Diesen Verfahren kann zum Teil ein öffentlicher Teilnahmewettbewerb vorgeschaltet werden.

Dabei sind an die Zulässigkeit der einzelnen Vergabeverfahren jeweils spezielle rechtliche Bedingungen geknüpft. Weiter hat die Stadt Radevormwald eine Vergabeordnung erlassen, in der Regelungen getroffen wurden, wann welche Verfahrensart anzuwenden ist.

Allen drei Verfahren ist gemeinsam, dass Firmen zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, sei es durch Veröffentlichung auf dem Vergabemarktplatz Rheinland, allgemein durch Presseveröffentlichungen mit späterem Anschreiben oder aber gezielt durch Anschreiben. Der Auftrag wird letztlich an den wirtschaftlichsten Bieter vergeben. Das ist nicht unbedingt der billigste Bieter, sondern derjenige, der das beste Preis-/Leistungsverhältnis vorweisen kann.

Falls es bei den Vergaben unterhalb der Schwellenwerte zu Fehlern oder Unstimmigkeiten kommen sollte, können sich die betroffenen Firmen und Unternehmen u.a. an die Kommunalaufsicht wenden, die dann die Angelegenheit von sich aus überprüfen kann (Landrat des Oberbergischen Kreises, Kommunalaufsicht, Moltkestraße 42, 51643 Gummersbach, Telefon 02261/88-0, Fax: 02261/88-1033)

Auskünfte zu Auftragsvergaben erteilt ihnen die Zentrale Vergabestelle der Stadt Radevormwald unter 02195/606-205.
 

Für die Vergabe von Bau-, Liefer- und Dienstleistungen stehen die kompletten Vergabeunterlagen in digitaler Form zum Download auf dem Vergabemarktplatz Rheinland (http://www.vmp-rheinland.de) nach erfolgter Registrierung zur Verfügung!

Aktuell

30.01.2019: Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten: „Wie kann offen mit Kindern über Sterben und Tod gesprochen werden?“

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Radevormwald Juliane Dyes lädt alle Interessierten zu der Veranstaltung „Wie kann offen mit Kindern über Sterben und Tod gesprochen werden?“ am Mittwoch, den 30.01.2019, um 20.00 Uhr, in den Mehrzweckraum des Bürgerhauses in der Schloßmacherstr. 3-5 ein. weiter


04.02.2019: Vorlesezeit in der Stadtbücherei

Bilderbuchkino: „7 grummelige Grömmels und ein kleines Schwein“ (Autorin: Iris Wewer) Mitten in der Nacht schleicht das kleine Schwein – einfach so aus Neugier – in das weiße Haus, und legt sich aufs Sofa. Was es nicht ahnt: in dem Haus wohnen die großen, gefräßigen Grömmels. Und die sind nicht erfreut über den Besuch. Aber große Zähne und lange Krallen machen einem kleinen Schwein doch keine Anst!! Oder?? weiter


16.01.2019: Laufende Gespräche

Auch im Jahr 2019 bietet die Gleichstellungsbeauftragte, Juliane Dyes, jeden dritten Mittwoch im Monat „Laufende Gespräche“ an. Dabei handelt es sich um eine ca. zweistündige Wanderung für Frauen. Die fachkundige Leitung übernimmt Ingeborg Harnischmacher. weiter


08.01.2019: Sternsinger in der Stadt unterwegs

Sternsinger der Kirchengemeinde St. Marien und Josef besuchten gestern Mittag einige Häuser in der Innenstadt. weiter


16.01.2019: LEADER Bergisches Wasserland - Infoabend in Radevormwald am 16. Januar 2019

LEADER ist ein Programm für die Förderung von Projekten im ländlichen Raum. Der Verein LEADER Bergisches Wasserland macht am Mittwoch, den 16. Januar 2019 um 18:30 Uhr in Zusammenarbeit mit der Tuspo Dahlhausen einen Infoabend. weiter


19.12.2018: Ehrung für die Jahrgangsbesten

Bürgermeister Johannes Mans und Michael Sallmann, der Geschäftsführer der Industrie- und Handelsammer-Abteilung in Gummersbach, haben im Rathaus die beiden besten Auszubildenden des Jahrgangs 2018, Kevin Querndt und Jonas Rogowski, geehrt. weiter


24.12.2018: Singen am späten Heiligabend auf dem Marktplatz

Eine Tradition wird fortgesetzt: An Heiligabend, 24. Dezember, wird auf Initiative des Stadtkulturverbands auf dem Marktplatz ab 23.15 Uhr gesungen. weiter


13.12.2018: Pressemitteilung: Personalversammlung Rathaus

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die Büros am Dienstag, den 18.12.2018 ab 12.00 Uhr wegen einer Personalversammlung geschlossen sind. Der Bürgermeister weiter


11.12.2018: Pressemitteilung:Zweiter Bescheid zum Umbau der Innenstadt

Eine weitere positive Nachricht erreichte jetzt die Stadt Radevormwald. Nur wenige Tage nach Erhalt des ersten Bescheids der Bezirksregierung zur geplanten, zweiten Phase des Umbaus der Innenstadt erreichte sie jetzt auch der zweite Teil der Projektförderung. weiter


04.12.2018: Pressemitteilung der Stadt Radevormwald

Regierungspräsidentin Gisela Walsken überreichte in der vergangenen Woche an 52 Städte und Gemeinden insgesamt 71 Zuwendungsbescheide, darunter auch an Radevormwald. „Ich freue mich sehr, dass die Fördergelder des Städtebaus den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die Lebensqualität in unseren Städten, Orten und Gemeinden deutlich verbessern werden“, betonte die Regierungspräsidentin. Bürgermeister Johannes Mans nahm den Förderbescheid für Radevormwald in Köln entgegen. Ziel der geförderten Projekte sind unter anderem die Sanierung von Schulbauten, Spielplätzen, Kulturzentren, Sportstätten und die Neugestaltung von innerstädtischen Straßen, Plätzen und Grünflächen. Hiermit wird die Entwicklung von Städten und Gemeinden ein weiteres Stück vorangebracht. weiter